12 November, 2009

Noch ein Song für die Nacht

Gedicht des Tages: Kleiner Engel

Mein kleiner Engel weine nicht,
schau mich an - erkennst du mich nicht?

Wieso verzweifelst du und weinst so bitterlich?
Siehst du nicht, dass meine Liebe zu dir spricht?

In jeder Sekunde deines Lebens bin ich bei dir,
gehe durch jede noch so dunkle Gasse deines Lebens mit dir.

Du bist der Grund weshalb es mich gibt!
Du bist der Mensch, den bedingungslos ich lieb!

Dein Schmerz der dich plagt und dir Kummer bringt,
den nehme ich hinfort wie der Wind geschwind.

Mein kleiner Engel siehst du mich nicht?
Ich bin der Windhauch der dich berüht, wenn du einsam bist.

Wenn Kummer und Verzweiflung dich plagen,
wenn Angst und Hoffnungslosigkeit an dir nagen,
dann hauche sanft meinen Namen - ich werde all dies von dir tragen.

Dein Engel bin ich, dein Licht!
Ich bin der, der immer zu dir spricht!
Hörst du mich denn nicht?

Wieso nur weinst du und verbirgst dein schönes Gesicht,
in dem fahlen, verbergenden Dämmerlicht?

Gib mir deinen Kummer, deine Sorgen, deinen Pein -
begreife doch mein kleiner Menschenengel - du bist nicht allein!



05. Juni 2006 - by me

Tanzen ... drehen ...

11 November, 2009

Blechlawinen Gedanken

Buah ... meine Müdigkeit hat nicht viel nachgelassen ...

Gerade sitze ich hier in der Mittagspause und versuche nicht einzuschlafen.

Brötchen sind alle vertilgt - mein Kaffee ist leer und ich sehne mich nach Hause in mein Kuschelbettchen, mit der feinen warmen dunkelblauen Bettwäsche - die Dank weißem Kater auch nicht mehr sooo dunkel aussieht ... und will einfach nur guscheln ... Wärme geniessen ... und ENDLICH malen!

Seit Tagen will ich malen und Abends ist das Licht so mies, dass ich dann auch keine Lust mehr habe - bzw. dann auch wirklich unglaublich müde bin.

Gestern hatte ich übrigens einen "glorreichen" Tag!

Theoretisch hätte ich gestern von 8-16.30h Dienst gehabt und dafür heute "kurz".
THEORETISCH ...

Praktisch sah es wie folgt aus:

Es war morgens gegen 6.45h als ich mich doch wunderte wieso in Gottes Namen so viele Autos auf der Straße zu sehen waren, die direkt durch Untereschbach führt. Auto an Auto reihte sich und ich fragte mich laut, ob die Menschen vielleicht etwas wissen was ich nicht weiß.

Als ich dann im Bad war ertönte die Stimme aus dem OFF (Ash): Ja, die wissen was ... es ist Vollsperrung auf der A4 zwischen Overath und Bensberg.

"Hurra" ...

Panische Gedanken wie ich denn bitte schön pünktlich zur Arbeit kommen soll.

Grübelnde Gedanken später und noch eine Tasse Kaffee - weil es war eh nicht mehr pünktlich zu schaffen ... machte ich mich auf den Weg. Es war kurz nach 7 und ich wählte den Weg in Richtung Hoffnungsthal um mich vielleicht über die A3 an Köln heranzupirschen.

Ich ruckelte mich vor zu Ampel - nahm schwungvoll den freien! Weg nach Hoffnungsthal ... und stand dort dann bis nach 8h. Ich ruckelte voran ... und rief dann letzten Endes noch im Büro an. Zuvor hatte ich eine Kollegin über SMS schon informiert. Mit einem Teamleiter dann abgesprochen, dass ich eben Dienst schiebe und erst um 11.30h komme.

Somit fuhr ich einen "Schleich"weg zurück - landete dann ja aber auch wieder in dem Stau, der an meiner Wohnung vorbeizog. Irgendwann gegen 8.40h war ich dann wieder zu Hause ...

Der Rest des Tages verlief glimpflich. Am Abend dann wieder im dichten Verkehr zurück ... und heute morgen wieder im dichten Verkehr zur Arbeit.

Zur Zeit ist es einfach unglaublich schrecklich nach Köln zur Arbeit zu fahren. Blechlawinen rollen in die Stadt und ich frage mich oft, wohin denn die ganzen Autos wollen?

Wenn man so im dichten Verkehr steckt und der Blick nach vorne Rücklichter und Stoßstangen zeigt und der Blick in den Rückspiegel einem offenbart, dass hinter einem noch hunderte von Autos folgen ... da kommt man ins senieren.

Wohin fahren die Menschen?
Wer fährt mit ihnen?
Fluchen Sie?
Sind sie deprimiert?
Was bringt sie dazu Tag für Tag sich in den Verkehr zu stürzen ... mit dem Blick starr nach vorne gerichtet ... den anderen ignorierend, der oft versucht sich im Wahn des Vorankommenwollens, durch dichten Massen zu drängen.

Was geht in den Menschen vor, die ihr Leben damit vergeuden dies jeden Tag immer und immer wieder auf sich zu nehmen ... grau ... leblos und wälzend.

Ich bin ehrlich:

Würde ich nicht arbeiten müssen, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen - würde ich dieser Arbeit nicht nachgehen.

Ich quäle mich durch den Verkehr, um mich dann wieder zurückquälen zu können ... um dann noch etwas zu leben!

Wieviele leben nicht?

Wieviele meinen vielleicht, dass DAS der Lebensinhalt ist?

Wie traurig ist dies?!

Wissen diese Menschen überhaupt, dass es noch andere Lebensinhalte gibt - als einer Arbeit nachzugehen, die einen bedingt ausfüllt ... und vielleicht das noch nicht einmal.

Hmmm ...

Fragen und Fragen schwirren in meinem Kopf und ich stelle den Sinn eines solchen Lebens mal wieder in Frage.

Bisher dachte ich immer, dass mein Leben so ja nicht sein soll.

Grau und trist und verzweifelnd (ob die überhaupt das so sehen?) ...

Aber ich muss mit Schrecken erkennen, dass ich mehr oder minder solch eine Art Leben auch schon hatte und mir teilweise immer noch erkämpfe (weil ich es mir noch nicht wirklich gestatte) aus solch einem Trott auszubrechen.

Faszinierend - aber wahr!

Wobei ich nie glücklich war ...

Ich wollte immer etwas anderes arbeiten, woanders arbeiten ... wollte nie 08/15 haben und sein ... und irgendwie - bin ich das auch nicht.

Innerlich kichere ich grade und kann definitv behaupten, dass ich 08/15 auf keinen Fall bin!

Und was die Arbeit anbelangt - ich habe vieles verstanden und begriffen ... und sehne mich nach der völligen Erfüllung meines beruflichen Seins ... es ist in Arbeit - und bedarf noch ein wenig Zeit.

Aber statt mich auf die Autobahn des Lebens zu werfen - in meinem kleinen grauen Auto, welches in der Maße der grauen Autos verschwindet ... so zuckel ich / oder brause mit meinem Flitzerchen durch die Gassen ... verlasse die Massen und komme somit an mein Ziel!

Hast du denn ein Ziel?!

09 November, 2009

Gähn ... ich bin so müde

Mein Wochenende war eher bescheiden. Am Samstag durfte ich von 14.30h bis 20h arbeiten. Da ich morgens etwas ausgeschlafen hatte - hatte ich an dem Tag nichts weiter erledigen können. So gegen 14h hab ich dann auch schon angefangen zu arbeiten - ...

Gegen kurz vor 21h war ich dann zu Hause ... durfte mein Auto etwas weiter weg parken, da bei uns wieder alles voll war *ätzend*.
Nach dem späten Abendessen (es gab lecker Bolognese) haben wir angefangen WoW zu zocken ... bis 5.30h in der Früh.

So lange war ich schon ewig nicht mehr aufgewesen und es war wirklich sehr schön und entspannend. Einige Level geschafft und dabei noch gemütlich bei Kerzenschein und Stout den Abend/die Nacht genossen.

Sonntag war dann natürlich etwas verkürzt.
Ich hab bis gegen 14h geschlafen ... dann ganz langsam den Tag begonnen. Die üblichen Telefonate (Papa + Mama) geführt und im Bett gefrühstückt.

Danach ... jaaa ... gezockt!

Sonntags kommt eh nix im Fernsehen und das Licht war mittlerweile mies zum malen :(

Gegen 23.30h bin ich dann ins Bettchen gewankt ... müde ... 5 Level höher als Samstag Mittag ... zufrieden und guschelig.

Kurz noch mit den Katzis geschmust und dann Rappüüüüüüüüüüüüüüüü.

Heute morgen war um kurz vor 6h dann das Wochenende vorbei.

Haare waschen ... anziehen ... Kaffee ... zum Auto laufen ... tanken ... geschockt feststellen, dass an der Tanke auch morgens keine Brötchen sind -.- ... kurz am Bankautmat halten - feststellen, dass dieser nicht in Betrieb ist und somit der Gang zum Bäcker umsonst wäre ... im Stau stehen ... und mit knurrendem Magen erst mal bis 11h gearbeitet - dann kam die Brötchenfrau. Endlich ein Salamibrötchen gegessen ... und jetzt Mittagspause!

Heute muss ich dann - ergo - bis um 16.30h und ich freu mich schon auf zu Hause.

Eine große Kanne TEE ... Kerzenschein und mal sehen was noch.

06 November, 2009

Gedicht des Tages: Kreislauf des Lebens

Kreislauf des Lebens

Oh Göttin, wie klein und unbedeutend sind wir doch.
Du schenkst uns das Leben und nimmst es uns, wenn die Zeit reif ist.
Was können wir tun außer das Leben, dass Du uns schenkst und wieder nimmst,
zu genießen uns daran zu erfreuen und zu lernen?!

Energie umgibt uns, Energie waren wir und zu Energie werden wir wieder werden.
Nimm uns wieder auf in Deine Reihen, führe uns ins Licht wenn der Tag da ist.
Oh Göttin, beschütze uns, liebe uns und halte uns in dieser Stunde.

Du bist die Junge, die Mutter und die Alte
Du vereinst die Geburt, das Leben und den Tod in Dir!
Geschöpfe Deiner sind wir,
Du hauchst uns ein unser Leben, ernährst uns, führst uns und leitest uns.
Du lebst in uns, wie wir auch leben in Dir.
Mit unserem Tode vereinen wir uns mit Dir
und gehören so zum ewigen Kreislauf des Lebens.

26. Juni 2003


Gedicht von mir geschrieben ... wie man sieht - schon eine Weile her.

05 November, 2009

Göttin Aphrodite

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Bild: Aphrodite © 2009 - by me

Aphrodite – abgeleitet von dem griechischen Wort: aphros – Schaum … gilt als die Schaumgeborene.

Sie ist die Göttin der Liebe, Schönheit und der sinnlichen Begierde.

Laut einer Göttersage soll sie aus dem Meer entstiegen sein, nachdem Kronos (der Titan) seinen Vater Uranos mit einer Sichel entmannt hatte (autsch) und dessen abgetrenntes Glied dann ins Meer warf. Der Schaum der sich dann bildete – soll sich geformt haben und Aphrodite stieg an Land. Diese Sage brachte ihr mitunter den Beinamen „Anadyomene“ ein – was soviel bedeutet wie: Die aus dem Meer Auftauchende/Aufsteigende.

Die Göttin Venus ist ihr Bildnis im antiken römischen Glauben.

Ursprünglich war Aphrodite die Göttin für Wachstum und Entstehen und wurde dann erst später als Liebesgöttin verehrt.

Der Gatte der Aphrodite ist der Götterschmied Hephaistos … allerdings ist Aphrodite auch anderen Männern verfallen und hatte so manche Liebschaft am laufen.

Das unverwechselbare Symbol der Aphrodite ist ihr magischer Gürtel - „charis“. Dieser Gürtel gibt ihr die Macht der Liebe über nahezu alle lebenden Wesen. Denn er macht es möglich, dass jeder augenblicklich in Liebe zu der Trägerin entbrennt.

Wer die Liebe kennt der weiß, dass die Liebe nicht immer nur sanft und voller Glück ist – aus Liebe kann auch Leid entstehen und auch darüber wacht Aphrodite.

Tiere die mit Aphrodite in Verbindung gebracht werden sind u.a. die Taube, der Schwan, der Sperling, die Schwalbe, die Schildkröte, der Delfin, der Hase und auch der Ziegenbock.

Pflanzen die Aphrodite zugeordnet werden sind u.a.: Rose, Zypresse, Linde, Myrte, Apfel und Anemone.

Die Bezeichnung „Aphrodisiaka“ für Liebesmittel / Lebensmittel kann wohl auch auf die erotische Ausstrahlung und Verführungskunst der Göttin zurückgeführt werden.

Die Herkunft der Aphrodite – als verehrte Göttin ist bisher eher unklar, jedoch wird vermutet, dass ihr Ursprung im asiatischen Raum zu finden ist.

Als Liebesgöttin kann sie auch im entfernteren Sinne als Mondgöttin betrachtet werden und einige Quellen sprechen von Vergleichen mit der Göttin Astarte.

Der Stein, welcher Aphrodite zugeschrieben wird ist der Lapislazuli.


*****

Für mich persönlich ist Aphrodite eine Göttin die nicht immer einfach ist ... aber was ist schon einfach? Die Liebe ist es keinesfalls!
Ich bringe mit ihr Leben, Liebe, Entfaltung, Leidenschaft und eben alles in Verbindung was mit Liebe zu tun hat ... dazu zählt auch die Liebe zu sich selbst!
Sie steht für Sinnlichkeit, Weiblichkeit und Verführung.

Ich mag sie :) (sehr sogar)